Nordland Doghike
Hallo lieber Leser, ich war in den letzten Wochen ein wenig faul was das Schreiben angeht, dafür war ich viel unterwegs und habe viel mit Yari trainiert.Vor 4 Wochen waren wir, alle Thuraus mit Hunden, im Norden Österreichs im Waldviertel bei Reinis ReKa Kennel wo das Camp für den Nordland Doghike aufgebaut wurde. Da wir dieses Dogtrekking Event mit vor- und nachgelagertem Urlaub verbunden haben sind wir schon am Mittwoch gestartet und Donnerstag in Litschau angekommen. Hier wurden wir sehr freundlich in Empfang genommen und haben es uns auf der Wiese gemütlich gemacht. Abends gab es dann in Reinis Haus leckeres Essen und nette und sehr informative Gespräche.
Da es keinen Strom gab, konnten wir gleich einmal austesten, ob unser Gespann auch Abenteuer tauglich ist. Es ist es, wir haben es geschafft von Donnerstag bis Sonntag ohne Strom auszukommen (gut zu wissen).
Freitag kamen dann die Vajks und wir haben begonnen alles aufzubauen. Gegen Nachmittag kamen dann auch schon die ersten Mitstreiter. Es war ein internationales Starterfeld aus A, CZ, D, SLO. Nachdem alles aufgebaut war haben wir es uns gemütlich gemacht und auf die Einweisung durch Chris und Mario in die Strecke gewartet. Noch am Abend habe ich mich entschieden mit Yari und Chayenne gemeinsam zu starten. Da es technisch kein schwieriges Gelände zu erwarten gab, war ich mir sicher, dass Chayenne es auf jeden Fall schafft. Da sie im Training immer dabei ist gab es keinen Zweifel und sie hat es erwartungsgemäß auch locker geschafft. Dann ging es relativ früh ins Bett um für den nächsten Tag fit zu sein.
Nach einem sehr leckerem gemeinsamen Frühstück ging es dann los. Ich bin gemeinsam mit Wolgang und Vita (Bild) gestartet und hatte auch vor mit ihnen gemeinsam ins Ziel zu kommen und nicht zu laufen sondern zügig zu gehen. Yari hatte sich das ganze anders überlegt. Ca. 100m nach dem Start haben uns die ersten "Läufer" überholt und Yari konnte sich das scheinbar nicht bieten lassen und hat vollgas gegeben. Mir blieb gerade noch Zeit mich von Wolfgang zu verabschieden und dann ging es los, ca. 42 km waren zu bewältigen. Landschaftlich war es ein Traum. Die Strecke war einfach toll ausgewählt, Streckenposten gab es 4 die von Chris Pfadfinder, tja wie sagt man, Kollegen oder Kameraden und teils ihm selbst besetzt waren.
Nach 6:26 h waren wir wieder im Camp und haben es in der 2. besten Zeit geschafft. Es war jedoch nicht unser (mein) Ziel so schnell wie möglich anzukommen, vielmehr ging es darum die Landschaft und die Teamarbeit zwischen den Hunden und mir zu erleben.
Nach einer kalten aber sehr erfrischenden Dusche unter Reinis Gartenschlauch ging es dann zu
dem gemütlichen Teil über. Zuerst gab es sehr leckere Nudeln mit Marios Spezialsoße und dann eine gemütliche Runde am Lagerfeuer mit Tombola und tollen Preisen.
Am Sonntag gab es nochmals ein gemeinsames Frühstück am Buffet und dann ging es ans Abbauen und Aufräumen. Für uns ging es aber zum glück noch nicht nach Hause. Wir haben noch eine Woche Urlaub in der Wachau bei Melk verbracht und einen Tag der Familie Vajk einen Besuch in Stetten in der Nähe von Wien abgestattet.
Weitere Berichte und auch Fotogalerien findet man hier www.dogtrekking.at und www.adventure-dogs.at

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