Mal eine ander Art der Vorbereitung auf ein Dogtrekking
Anfang August hat mich ein guter Freund nach einer gemeinsamen Tour eingeladen an einer Alpenüberquerung mit dem Mountainbike teilzunehmen. Die Vorbereitungen und das Training der Gruppe lief schon seit Anfang des Jahres und ich hatte das Glück mich einfach nur dazu gesellen zu müssen. Anfangs war ich mir nicht sicher ob ich das durchhalten kann, zumal nach der Rückkehr von diesem Abenteuer direkt im Anschluss das Dogtrekking "Der Pfad des Wolfes" in Tschechien anstand. Nach einer kurzen Überlegung und der Freigabe durch meine Familie, habe ich mich dann aber entschlossen mitzufahren. Es war die richtige Entscheidung. Die Tour (die sog. Albrecht Route) ging von Ehrwald (hier befindet sich die Talstation der Zugspitzbahn auf österreichischer Seite) an den Gardasee. Es war Abenteuer pur mit ca. 500km und ca. 12.000 zu bewältigenden Höhenmetern. Die Übernachtungen fanden in DAV-Hütten, urigen Hütten in Hochtälern und Pensionen im Tal statt. Die Gruppe was echt super drauf was dazu beigetragen hat, dass es ein unvergessliches Erlebnis bleiben wird. Beli (mein Freund) und ich sind die einzigen die die gesamte Tour auf dem Sattel verbracht haben (sehr zum Leidwesen meines Pos), die anderen haben teilweise auch verletzungsbedingt verkürzt oder haben Bus und Seilbahn genutzt um den ein oder anderen Km und Höhenmeter ein zu sparen. Die Tour war eine besonders gutes Trainingseinheit für meine Grundlagenausdauer und ich habe mich für das anstehende Dogtrekking perfekt vorbereitet gefühlt.
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